Schlagwort-Archiv: stromtarife

Strompreiserhöhung

Die nächste Stromerhöhung steht bevor – Jetzt wechseln

preisvergleich stromIn den kommenden beiden Monaten werden durch mehr als 40 Stromanbieter die Preise erhöht. Zum einen steigen dabei die Preise für die Grundversorgung. Doch auch die lokalen Tarife werden ganz erheblich erhöht. Daher sollte jetzt, sofern Mieter oder Hauseigentümer von einer Erhöhung betroffen sind, der Wechsel zu einem preisgünstigeren Stromanbieter geprüft werden. Die Folge kann eine Ersparnis von bis zu 200 Euro sein.

Bereits zu Jahresanfang haben einige eine böse Erfahrung gemacht, wenn sie Post von ihrem
Stromanbieter erhalten haben, mit der eine Preiserhöhung angekündigt wurde. Doch nicht alle Anbieter verschickten derartige Briefe. Das könnte sich jetzt allerdings ändern, da noch einmal 46 Stromanbieter Briefe verschicken, in denen sie die Preissteigerung für den Monat März oder April ankündigen. Dies wurde jetzt durch das Vergleichsportal Strom berichtet. Gerechnet wird dabei mit einer durchschnittlichen Strompreiserhöhung von 5,7 Prozent.

Preisteigerungen beim Strom sind garantiert

Es wird dabei Preissteigerungen geben, die bei mehr als 10 Prozent liegen. So wird bei den Verbandsgemeindewerken Bruchmühlbach-Miesau der Tarif der Grundversorgung um 10,9 Prozent
steigen. Bei der Elektrizitäts-Genossenschaft Hauingen eG wird es immerhin noch zu einer Preissteigerung von 10,2 Prozent kommen. Auch in vielen Regionen von Norddeutschland werden die Preise erhöht werden. Während in Berlin durch den Grundversorger Vattenfall die Preiserhöhung bei 2,5 Prozent liegt, ist in Hamburg mit einer Steigerung von vier Prozent zu rechnen. Dies bedeutet, das drei- bis vierköpfige Familien, die im Jahr einen Stromverbrauch von bis zu 4000 Kilowattstunden verzeichnen, mit Mehrkosten in Höhe von 29 bis 133 Euro rechnen müssen. Auch wenn es sich nur um die Weitergabe der EEG-Umlage handeln würde, so würde die Erhöhung doch in gleicher Höhe anfallen.

Wechsel des Stromanbieters lohnt sich meistens

Daher lohnt es sich jetzt, sich mit einem Wechsel des Stromanbieter zu beschäftigen. Allein in Berlin können Kunden etwa 220 Euro sparen, wenn sie sich jetzt bei einem Preisvergleich zum Wechsel des Stromanbieters entscheiden. In Hamburg sind es dabei 190 Euro, während in Bruchmühlbach-Miesau sogar eine Ersparnis von etwa 300 Euro möglich ist. Besonders einfach ist das vor allem dann, wenn kein Stützen auf das Sonderkündigungsrecht erfolgt. In diesem Fall genügt das Ausfüllen des Wechselantrages beim künftigen Stromanbieter.

Wechsel Stromanbieter

Ein neuer Stromanbieter spart Geld

Stromanbieter wechselnStromsparen ist ein häufig beachtetes Thema in den Medien. Überall kann man Tipps bekommen, wie man am besten im eigenen Haushalt Strom spart. Dies ist für die Umwelt gut und für den Geldbeutel. Doch leider wirkt sich das Stromsparen zu Hause bisher nur bedingt auf die Stromrechnung aus. Für die meisten Menschen wird es auch im kommenden Winter heißen: Die Stromkosten steigen, auch wenn der Stromverbrauch sinkt. Damit sich Stromsparen wirklich finanziell auswirkt, ist die einzige Möglichkeit, den Stromanbieter zu wechseln. Die Endverbraucher sind heutzutage nicht mehr auf einen bestimmten lokalen Stromanbieter angewiesen.

Der Grundversorger ist nicht der günstigste Stromanbieter

In jeder Region gibt es in der Regel mehrere Energieunternehmen, von denen die Verbraucher Strom beziehen können. Über online Preisvergleichsrechner ist ein Vergleich der Tarife verschiedener Anbieter aus der eigenen Region ganz einfach möglich. Wenn ein Anbieter darunter ist, der preisgünstiger Strom liefert als der bisherige Anbieter, sollte man einen Wechsel in Erwägung ziehen. Allerdings sollte bei einem Wechsel zu einem neuen Stromanbieter nicht nur der Stromtarif ausschlaggebend sein. Wichtig ist zum Beispiel auch, wie sich die Stromkosten des Stromlieferanten langfristig entwickeln werden. In so einem Fall kann man beispielsweise eine Preisgarantie mit dem Stromanbieter vereinbaren.

Strompreis wird weiter steigen

Wenn ein Stromanbieter in einem Moment ein kostengünstiges Angebot macht, liegt er mit dem Stromtarif in einem anderen Moment womöglich viel höher als beim bisherigen Anbieter. In diesem Zusammenhang sind zum Beispiel auch die Kündigungsfristen des möglichen neuen Stromanbieters wichtig. Eventuell sollte eine Preisgarantie in Erwägung gezogen werden. Ganz vorsichtigen Kunden ist hier zu empfehlen, diese nicht zu langfristig anzulegen, da nicht abzusehen ist, wie sich die Tarife für Strom in einigen Jahren entwickeln werden. Obwohl eigentlich alles dafür spricht, dass sich der Strom auch in Zukunft immer weiter verteuern wird.

Stromanbieter lassen Strompreis steigen

Gründe für steigenden Strompreis

Stromanbieter und StormpreisDie Stromkosten sind in den letzten Jahren immens gestiegen. Die Stromanbieter berechnen einen enorm hohen Strompreis. Auch für das kommende Jahr ist keine Besserung in Sicht. Das Öko-Institut erwartet, dass sich im Jahr 2014 die Stromkosten für jeden Haushalt um 2,0 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Doch warum steigen die Preise für Strom, wenn immer wieder darüber berichtet wird, dass die großen Energieunternehmen und Stromanbieter hohe Gewinne erzielen, zum Beispiel durch den Verkauf von überschüssigem Strom an das Ausland? Hierfür gibt es mehrere Gründe. Jeder Endverbraucher von Energie muss eigentlich eine Nutzungsgebühr zur Nutzung der Stromnetze in Deutschland bezahlen.

Unternehmen lassen sich von der Nutzungsgebühr befreien

Viele große Unternehmen, vor allem aus der Industrie, sind von der Zahlung dieser Nutzungsgebühr befreit. Den Ausfall dieser Einnahmen tragen alle anderen Stromkunden. Obwohl der Preis für Ökostrom an der Börse gesunken ist, kommt dieser Preisvorteil nicht bei den Endverbrauchern an. Im Gegenteil, die sinkenden Preise führen zu einer Erhöhung der EEG-Umlage oder Ökostrom-Umlage. Da die staatlichen Fördermittel für erneuerbare Energien begrenzt sind, müssen die Endverbraucher die Differenz selbst bezahlen. Dies trifft private Haushalte umso mehr, da viele große Industrieunternehmen, wie bei der Netznutzungsgebühr, auch von der Zahlung der Ökostrom-Umlage befreit sind.

Niedriger Strompreis an der Börse erhöht die EEG-Umlage

Der Stromverbrauch dieser Unternehmen macht einer Studie von Greenpeace zufolge allerdings 20 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland aus. Wären also die Börsenpreise für Strom höher, würde dies zu einer Senkung der Ökostrom-Umlage führen. Eine Möglichkeit, um die Kosten zu senken, wäre nach dem Öko-Institut den Preis für CO2-Zertifikate für Kohlestrom zu erhöhen. Dann könnte die Ökostrom-Umlage um über 20 Prozent reduziert werden, was wiederum den Endverbrauchern zugute kommen könnte.

 

 

Verbraucher profitieren nicht von der Energiewende

Solarstrom und Windenergie boomen

stromanbieter solarenergieIn Deutschland wird so viel Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wie noch nie zuvor. Leider nutzt das den Stromkunden bisher sehr wenig. Die Stromanbieter reichen den niedrigen Strompreis nicht an die Endverbraucher weiter.

Auf dem Energiegipfel im Frühjahr diesen Jahres forderte deshalb in der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzvb) die Kosten für die Energiewende zu begrenzen. Von den erneuerbaren Energien sollten auch die Verbraucher finanziell profitieren. Die Politik soll effizienter fördern,  für eine gerechtere Verteilung der Kosten sorgen und einen sozialen Ausgleich schaffen.  Leider ist dies bisher nicht geschehen. Ganz im Gegenteil auch für die folgenden Jahre ist mit weiteren Preisanstiegen zu rechnen.

Stromanbieter könnten die Kosten senken

Die kleinen privaten Stromverbraucher werden derzeit proportional mehr belastet. Für Unternehmen sind die Kosten im Gegenzug deutlich gesunken, denn für stromintensive Betriebe geht es zahlreiche Ausnahmeregelungen. Von diesen Ausnahmen machen auch solche Betriebe Gebrauch, die ganz offensichtlich keinen internationalen Wettbewerb zu befürchten haben.

Verstärkt wird der Preisdruck beim Strom noch durch die Stromanbieter. Würden diese den gesunkenen Einkaufspreis auch an den Verbraucher weitergeben, wäre zumindest eine teilweise Entlastung spürbar.

Um die Auswirkungen auf die Haushaltskasse in Grenzen zu halten, bleibt eigentlich nur noch deutlich Strom zu sparen oder sich einen billigen Stromanbieter zu suchen. Mit einem Stromtarifrechner, wie er überall im Internet angeboten wird ist das ganz leicht und risikolos.